Evangelische Lutherische
Kirchgemeinde Cunersdorf
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Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. Joh. 6,37

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Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. Joh. 6,37

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Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. Joh. 6,37


 Gebetsnewsletter

• Informationen zum Sehmataler Gebetsnewsletter vom 25. März 2020

Liebe Geschwister,

Paulus sagt uns: „Betet ohne Unterlass!“ (1. Thessalonicher 5,17). Da ja bekanntlich die Not beten lehrt, ist es wichtig, dass wir uns gerade jetzt an diesen Hinweis halten. Und es wird in diesen Tagen schon viel gebetet. Viele Aufrufe zum Gebet verbreiten sich. Es gibt verschiedene Gebetszeiten. Das ist gut so!

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Warum soll es dann noch extra einen „Sehmataler Gebetsnewsletter“ geben?

Weil ich glaube, dass es gut ist, wenn wir nicht nur allgemein beten, sondern wenn viele Beterinnen und Beter mit den gleichen konkreten Anliegen Gott in den Ohren liegen. Wenn wir das in unseren Orten machen, können das auch Anliegen aus unserer Region und eben nicht nur Anliegen aus aller Welt sein.

Geht es da nur um Corona?

Möglichst zwei mal pro Woche (vielleicht mittwochs und samstags) möchte ich konkrete Gebetsanliegen sammeln und in einem Gebetsnewsletter zusammenfassen. Dieser Gebetsnewsletter wird dann an alle Interessierten per Mail gesendet und im Internet veröffentlicht. Dafür können gerne verschiedene Gebetsanliegen an mich geschickt werden, damit ich sie mit aufnehmen kann.
Sicher wird die „Corona-Krise“ in der nächsten Zeit den Gebetsnewsletter bestimmen. Aber auch andere Anliegen sind wichtig und können aufgenommen werden. Corona ist für mich der Anlass, mit diesem Gebetsnewsletter zu beginnen. Wenn sich, so Gott will, die aktuelle Lage irgendwann wieder entspannt, soll es diesen Gebetsnewsletter aber weiterhin geben.

Wie sieht der Gebetsnewsletter aus?

Am Anfang soll immer ein kurzer Gedanke über das Gebet stehen. Danach werden die Gebetsanliegen in drei Kategorien aufgelistet:

  • Wir loben und danken unserem Gott …
  • Wir bitten in unserer Nähe für ... 
  • Wir bitten in der Ferne für …

Das Ganze soll nicht länger als eine Seite sein, damit es auch für viele zu schaffen ist. Wegen dieser Begrenzung können nicht alle wichtigen Gebetsanliegen auf einen Newsletter. Dann sollen sie aber in einer der nächsten Ausgaben bedacht werden.

Wann soll gebetet werden?

Die Gebetsanliegen sollten möglichst täglich vor Gott gebracht werden. Wie spät das gemacht wird und wie lange das dauert, ist jedem und jeder selbst überlassen. Wenn bereits zu festen Zeiten zum Gebet aufgerufen wird (wie z.B. in Cranzahl), kann diese feste Zeit eine gute Hilfe sein. Ansonsten sind in allen unseren Orten drei mal täglich die Glocken zu hören. Dieses tägliche Geläut ist ein Gebetsläuten, das uns zum Gebet ruft. Das können wir wieder neu für uns entdecken und zu diesen Zeiten beten. Aber auch jede andere Zeit ist gut. Wer dieses regelmäßige Gebet nicht schafft, kann sich ohne schlechtes Gewissen auch sporadisch beteiligen. Jedes Gebet, auch das seltene Gebet, ist ein gutes Gebet.

Wer soll mitbeten?

Möglichst viele! Deshalb kann der Gebetsnewsletter gerne weitergegeben und weitergeschickt werden. Alle, die mir dafür ihre Mail-Adresse geben, werden in den Verteiler aufgenommen. Gerade ältere Gemeindeglieder sind oft treue Beterinnen und Beter, haben aber leider oft kein Internet. Für sie könnte der Newsletter z.B. ausgedruckt und in den Briefkasten geworfen werden.
Vermutlich wird es sich automatisch so ergeben, dass sich unser Gebetsnewsletter vor allem im Sehmatal verbreitet – Cunersdorf zähle ich jetzt aufgrund der kirchlichen Strukturen ganz einfach zum (erweiterten) Sehmatal dazu. Deshalb verteile ich den Gebetsnewsletter zunächst vor allem hier. Wer sich auch aus anderen Orten beteiligen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

Und wenn ich nicht mitmachen möchte?

Zur Zeit werden sehr viele ähnliche Aufrufe gestartet. Wer sich lieber auf anderes konzentrieren möchte oder aus anderen Gründen den Gebetsnewsletter nicht erhalten möchte, sage mir einfach Bescheid. Dann wird er / sie aus dem Verteiler herausgenommen und bekommt den „Sehmataler Gebetsnewsletter“ nicht weiter.

Liebe Geschwister, das sind die wichtigsten Infos zum „Sehmataler Gebetsnewsletter“. Wer Fragen, Anregungen oder konkrete Gebetsanliegen hat, kann das gerne an mich weitergeben. Lasst uns die Hände falten und uns an das halten, was uns der Apostel Paulus mit auf den Weg gibt: „Betet ohne Unterlass!“
Seid gesegnet!
Euer Pfarrer Matti Schlosser
matti.schlosser@evlks.de


• Ausgabe 22/22 Samstag, 27.08.2022

„Betet ohne Unterlass!“

Sehmataler Gebetsnewsletter
Gedanken zum Gebet:
Wir Menschen haben viele Gaben, Möglichkeiten und Fähigkeiten. Sie sind Geschenke und
Segnungen Gottes. Sicher leisten wir unseren Beitrag dazu, doch ohne Gott hätten wir das alles
nicht. Das merken wir schmerzlich, wenn unsere Möglichkeiten und Fähigkeiten etwa aufgrund
einer Krankheit nachlassen. Wie gehen wir mit dem um, was uns gegeben ist? Wer meint, er
hätte alles selbst geschaft und es kommt alles aus ihm selbst heraus, wird schnell hochmütig
und hartherzig.

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Er schaut von oben auf andere herab, weil sie nicht so viel haben und nicht so
viel können. Wir sollten uns daher bewusst sein, dass vieles von Gott kommt und nicht aus uns
selbst. Das lässt uns mit einem ganz anderen Blick auf unsere Mitmenschen, auf unsere Welt
und auf uns selbst schauen. Wir müssen nicht krampfhaft festhalten, was uns gegeben ist,
sondern wir wissen, dass Gott uns wieder neu beschenken kann. Daher können wir im Herzen
weicher und offener werden und anderen etwas weitergeben. Der Wochenspruch des
morgigen Sonntages bringt das auf den Punkt: „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den
Demütigen gibt er Gnade.“ (1. Petrus 5,5) Mit einer demütigen statt mit einer hochmütigen
Haltung geht es uns besser. Sie tut uns selber gut. Zur Demut hilft uns das Gebet. Denn im
Gebet drücken wir Gott unsere Dankbarkeit aus für das, was er uns gibt. Wir bekommen es so
in den Blick. Und das verändert uns, weg vom Hochmut, hin zur Demut.
Wir loben und danken Gott …
… für alles, was er uns schenkt, für alle unsere Gaben, Fähigkeiten und Möglichkeit, für alles,
was wir haben und was wir können.
… für den Regen, den unsere Natur dringend braucht.
Wir bitten in der Nähe für …
… uns selbst, dass wir nicht mit Hochmut, sondern in Demut auf uns und auf andere schauen,
dass wir uns auf Gott verlassen statt auf uns selbst und dass wir von dem weitergeben
können, was uns gegeben ist.
… alle Schulanfänger, dass sie einen gesegneten Tag erleben und dass sie trotz aller
Aufregung gut in die neue Lebensphase starten können.
… alle Schüler und Lehrer, dass sie mit neuer Kraft und Elan ins neue Schuljahr gehen.
… alle, die nicht wissen, wie sie die gestiegenen Preise für Gas, Strom und anderes bezahlen
sollen, dass sich Wege finden, dass es wirksame Hilfe gibt und dass niemand daran
verzweifelt.
Wir bitten in der Ferne für …
… Frieden in der Ukraine.
… die Flüsse in Deutschland, z.B. für den Rhein, der zu wenig Wasser führt oder die Oder mit
ihrem Fischsterben, dass dort die Normalität zurückkehren kann. Amen

Nächster Gottesdienst:

09 Oktober 09:00 Uhr
Thema:
17. Sonntag nach Trinitatis

Beschreibung:
Gottesdienst mit Kindergottesdienst

Ort: Martin-Luther-Kirche Cunersdorf

Tageslosung

Dienstag, 04.10.2022
Losungstext:Der HERR schafft Recht den Waisen und Witwen und hat Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt. Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben.5. Mose 10,18-19Lehrtext:Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.Matthäus 25,35

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