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Jahreslosung 2026


Monatsspruch für Juni

Andacht

Liebe Leserinnen und Leser, der 25. Juni markiert einen Hochtag im Kalender unserer evangelisch-lutherischen Kirche. An diesem Datum wurde im Jahr 1530 auf dem Reichstag zu Augsburg das Augsburger Bekenntnis – die Confessio Augustana – Kaiser Karl V. überreicht. Es fasst zusammen, was wir glauben und worauf wir vertrauen. Bis heute gehört dieses Bekenntnis zu den wichtigsten Bekenntnistexten unserer Kirche neben dem Kleinen und Großen Katechismus. Da Melanchthon der Verfasser dieses Textes ist, wird eins klar: Nicht Luther als Person steht im Mittelpunkt der Evangelisch- Lutherischen Kirche. Nicht Andenken oder Namen. Entscheidend ist die Botschaft der Reformation – das, was uns im Glauben trägt. Die Augsburger Konfession erzählt uns davon in einer Dramaturgie der Gnade, nachzulesen im Gesangbuch unter der Nummer 807.

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Alles beginnt mit Gott, nicht mit dem Menschen.
Nicht wir sind der Mittelpunkt – er ist
der Anfang und das Ziel. Die Heilsordnung
beginnt nicht mit Sehnsucht des Menschen,
sondern mit der Selbstoffenbarung Gottes.
(Artikel I)
Denn der Mensch ist gefallen, nicht nur gefallen
vom Ideal, sondern aus der Gemeinschaft
mit Gott. Der Mensch ist also Sünder.
Und diese Feststellung antwortet nicht auf
die heute so beliebte Frage nach: „Was bist
du wert?“ – also die Frage nach Identität.
Sondern sie antwortet auf die Frage: „Was
kannst du? Was ist dir zuzutrauen?“ Darauf
antwortet Artikel II nüchtern: Der Mensch ist
von Geburt an in einem Zustand, der Gott
nicht erkennt, sich nicht zu ihm wenden kann
und der ewigen Trennung von Gott ausgeliefert
ist. Und darum ist die Antwort: Der
Mensch ist Sünder und daher wundert euch
nicht, dass ihr die Ansprüche nicht erfüllt.
Die Heilsordnung beginnt mit einer Verweigerung
der menschlichen Unabhängigkeit
von Gott: Du kannst es nicht. Nicht einmal
wollen kannst du es aus dir heraus. Doch
dann kommt die Wende, denn was aber nun
tun, wenn der Mensch nicht zu Gott kommen
kann?
Dann kommt Gott zum Menschen. Artikel III
bekennt: Christus, wahrer Mensch und wahrer
Gott. Christus lebt, was wir nicht leben konnten.
Er stirbt, was wir verdient hätten. Er steht
auf, damit wir leben. Und: Was er getan hat,
zählt für uns. Aber wie erreicht uns das heute?
Ganz schlicht und doch kraftvoll: durch das
Evangelium, das wir hören, und durch die
Sakramente, die wir empfangen. Er könnte
auch anders an uns handeln, aber so hat er
sich festgelegt. Und das tut er auch in den
Sommermonaten, die vor uns liegen. Wo sie
den handelnden Gott in unseren Gemeinden
der Region erleben können, das erfahren sie
auf den kommenden Seiten.
Es grüßt herzlich Ihre / eure Pfarrerin Maxi
Gütter

Nächster Gottesdienst

Gott liebt uns alle
1. Sonntag nach Trinitatis
  • Datum: 7 Juni 2026
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Martin-Luther-Kirche Cunersdorf
  • Beschreibung:

    Gottesdienst mit Jubelkonfirmation und Kindergottesdienst

Tageslosung

Montag, 01.06.2026
Losungstext: Ich will rühmen Gottes Wort; ich will rühmen des HERRN Wort. Psalm 56,11
Lehrtext: Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1,14

Aktuelles

7
Juni, 2026
1. Sonntag nach Trinitatis

Datum: 7 Juni 2026
Beginn: 10:00 Uhr

Gottesdienst mit Jubelkonfirmation und Kindergottesdienst

13
Juni, 2026
Ökumenisches Samstagspilgern

Datum: 13 Juni 2026
Beginn: 09:00 Uhr

13
Juni, 2026
Danny Plett

Datum: 13 Juni 2026
Beginn: 19:00 Uhr

Kirchenkreise

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