Jahreslosung 2026
Andacht
Liebe Leserinnen und Leser, in der Zeit, in der ich diese Andacht schreibe, ist es draußen klirrend kalt bei minus 20 Grad. Zugleich aber stelle ich schon Anfang Januar fest, dass die Tage wieder länger werden und dass es schon jetzt länger hell ist. In der Zeit, in der ich diese Andacht schreibe, ist zudem das Sturmtief Elli angekündigt. Schneestürme sollen über Deutschland fegen.
Zugleich aber kann ich schon mitten
im Winter in die Sonne gehen und feststellen:
Die Sonne hat bereits Kraft. Trotz Kälte
und Schnee also wirkt die Sonne bereits
hinein in die Welt mit ihrem Licht und mit
ihrer Wärme. Auch wenn das Frühjahr noch
weit weg ist, bekommen wir schon eine erste
kleine Ahnung davon.
Der Monatsspruch für den Monat Februar
steht im 5. Buch Mose im 21. Kapitel und
heißt:
„Du sollst fröhlich sein über alles Gut,
das der HERR, dein Gott, dir und deinem
Hause gegeben hat.“
(5. Mose 26,11)
Dieser Bibeltext hat zunächst einen überraschenden
Zusammenhang. Es geht darum,
dass die Israeliten die ersten Früchte, die ihre
Felder hervorgebracht haben, zum Tempel,
zu Gott, bringen sollten. Dieses Opfer war
eine Erinnerung daran, wer ihnen überhaupt
die Möglichkeit gegeben hatte, die Felder
zu bewirtschaften. Es war der Gott, der sie
aus der schwersten Zeit in Ägypten herausgeholt
hat. Die Gaben sollen dazu dienen,
die Ärmsten, Witwen, Waisen und Fremde,
zu versorgen. Sicher hat niemand gerne vom
hart erarbeiteten Ertrag der Felder abgegeben.
Doch ihre Gaben waren ein Zeichen. Sie
erinnern an die Befreiung aus Ägypten, aus
einer ganz dunklen Zeit. Und sie helfen den
Menschen, die in schwierigen Zeiten sind.
Angesichts dessen soll nun die Freude sein,
dass es ihnen gut geht und dass sie etwas
abgeben können.
Für mich ist in diesen Tagen die Sonne mit ihrem
Licht und ihrer Wärme auch ein Zeichen
der Freude, weil ich daran merke, wie Gott
da ist, auch in kalten und dunklen Zeiten. So,
wie er einst sein Volk aus Ägypten führte, so
führt er das Jahr wieder zur hellen Zeit. Und
so, wie er einst die Ärmsten versorgte, so
gibt er heute trotz der dunklen Jahreszeit
schon jeden Tag etwas mehr Licht. So bin
ich überzeugt, er ist da, auch in den dunklen,
kalten Tagen des Lebens. Das macht froh,
selbst wenn ich Situationen erlebe, die ich
mir nicht wünsche. Ich sehe auf Gott und
werde dankbar für alles, was er schon gegeben
hat und noch gibt.
In dieser Ausgabe der Kirchennachrichten
geht es um die Monate Februar und März.
Am Ende dieser Zeit wird sogar schon wieder
auf die Sommerzeit umgestellt. So schnell
können sich die Zeiten verändern von der
Dunkelheit zum Licht. Anfang Januar scheint
das weit weg, aber wir haben es schon im
Plan. So hat auch Gott in der dunklen Zeit
schon den Weg zum Licht im Plan. Darum
sollst du fröhlich sein!
Mit diesen Worten wünsche ich Ihnen / euch
allen gesegnete, fröhliche und hoffnungsvolle
Monate Februar und März.
Ihr / euer Pfarrer Matti Schlosser

Regionalgottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst


Datum: 8 Februar 2026 Beginn: 10:00 Uhr
Regionalgottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst
Datum: 15 Februar 2026 Beginn: 10:30 Uhr
Gottesdienst und Kindergottesdienst
Datum: 22 Februar 2026 Beginn: 09:00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst
